DFB-Team: Aserbaidschan hofft auf die Sensation gegen Deutschland

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5. Spieltag in der WM-Qualifikation: Deutschland trifft auswärts in Baku auf Aserbaidschan. Die Kräfteverhältnisse sind klar verteilt, auch wenn sich die aserbaidschanische Elf in der Qualifikation bisher überraschend gut geschlagen hat.

Auf den ersten Blick ist es eine deutliche Angelegenheit, wenn die deutsche Nationalelf Sonntagabend im Tofiq-Bəhramov-Stadion in Baku einläuft. Die Zeichen stehen auf den fünften deutschen Sieg in Folge in der Qualifikation für Russland 2018 – es gibt kaum Zweifel, dass Aserbaidschan in dieser Begegnung den Kürzeren ziehen wird. Das zeigen auch die Wettquoten vor dem Spiel: Beim Anbieter Interwetten beispielsweise gäbe es bei einem Tipp auf den Sieg des Außenseiters das 27-fache des Einsatzes zurück, während auf die DFB-Elf lediglich eine Quote von 1,1 angeboten wird.

Perfekte DFB-Bilanz, überraschend starkes Aserbaidschan

Wenig überraschend, schließlich blickt Deutschland nicht nur auf große Erfolge, sondern auch auf eine makellose Quali-Bilanz zurück: Vier Spiele, vier Siege und ein Torverhältnis von 16:0, darunter ein 8:0 gegen San Marino am 4. Spieltag im November 2016. Neben dem italienischen Zwergstaat mussten auch schon Norwegen, die Tschechische Republik und Nordirland dran glauben: Allesamt wurden sie vom amtierenden Weltmeister ohne Torerfolg als Verlierer vom Platz geschickt.

Ein ähnliches Schicksal dürfte am Sonntagabend wohl auch Aserbaidschan ereilen – doch die Nationalelf des 9,5-Millionen-Einwohner-Staates hat sich bisher überraschend gut geschlagen. Zwei Siege gegen Norwegen und San Marino, ein Unentschieden gegen die Tschechische Republik und lediglich eine Niederlage gegen Nordirland gehen auf das Konto der Vorderasiaten. In der Gruppenwertung belegen sie damit im Moment punktgleich mit Nordirland den dritten Platz und dürfen durchaus auf die Playoffs hoffen. Das Team von Jogi Löw sollte also gewarnt sein.

Zwei verschiedene Fußballwelten

Wie ungleich das Duell aber zumindest im Vorfeld ist, zeigt sich übrigens nicht nur an den bisherigen Erfolgen, sondern auch am monetären Wert der beiden Nationalteams: Während die deutsche Elf knapp 580 Millionen Euro wert ist, wird Aserbaidschan mit einem Marktwert von gerade einmal 12,5 Millionen gehandelt. Selbst Jungnationalspieler Niklas Süle, bislang erst mit einem Einsatz im DFB-Dress, kostet fast doppelt so viel wie das gesamte Team von Trainer Robert Prosinecki.

Für die DFB-Elf wird die Begegnung mit Aserbaidschan übrigens das erste Spiel nach der „Ära Poldi“. Lukas Podolski verabschiedete sich am Mittwoch nach 130 Länderspielen mit dem 1:0-Siegtor gegen England aus dem DFB-Team.

Das Spiel am Sonntag markiert für Deutschland wie für alle anderen Teilnehmer den Abschluss der Hinrunde der WM-Qualifikation; nach den Rückspielen dürfen die insgesamt neun europäischen Gruppensieger direkt zur Endrunde, die acht besten Gruppenzweiten kämpfen dann in den Playoffs um vier weitere WM-Plätze.

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